Anti-Gaffer-Aktion auf dem Berliner Ring

Tolle Aktion der Feuerwehr auf der A10

Auf dem Berliner Ring (A10) wehrte sich zum ersten Mal eine Freiwillige Feuerwehr gegen “Stinkefinger”, keine Rettungsgasse und die Handy-Gaffer. Mit dieser richtig tollen Aktion bekamen sie von Vielen einen Daumen nach oben.

Stell dir vor, Du hast einen Unfall und keine Rettungskräfte kommen. Sie wollen, können aber nicht, weil es keine Rettungsgasse gibt oder 200 Handy-Gaffer vor dem Unfallort erst einmal Fotos machen müssen. Das beste ist, die Rettungskräfte werden mit einem Stinkefinger begrüßt. So wie es auch heute der Fall war.

Während eines Feuerwehreinsatzes auf der A10 kam es am Samstagmorgen, den 24.02.2018 wieder zu zahlreichen aggressiven Gebärden (Stinkefinger zeigen etc.) gegenüber den Rettungskräften. Natürlich gab es wieder zahlreiche Mitglieder der Handy-Gaffer-Gilde die unbedingt ein Handybild vom Unfall machen mussten. Aber dieses Mal gaben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kremmen eine passende Antwort zurück.

Der Banner wurde vom Förderverein der FF Kremmen gesponsert

Sie stellten sich mit einem Aktionsbanner vor dem Unfall auf und standen mehrere Stunden, während die Bergung auf der A10 durchgeführt wurde, um auf das Fehlverhalten vieler Autofahrer aufmerksam zu machen. Wie uns die Kameraden mitteilten war es das erste Mal, dass dieser Banner zum Einsatz kam. Er wurde durch Mitglieder des Fördervereins der FF Kremmen gesponsert. Diese hatten durch andere Feuerwehren schon ähnliche Aktionen gesehen und entschieden sich ebenfalls zu reagieren. Für die Kameraden war es schön zu sehen wie die Handys weniger und im Gegenzug die “Daumen hoch Reaktionen” mehr wurden. Während der Banneraktion konnte die Feuerwehr und die Polizei mit Erfolg über 200 Handy-Gaffer fotografieren.

Über 200 Handy-Gaffer

Ob die Polizei nun gegen die Handy-Gaffer vorgehen wird ist derzeit noch unklar. Laut Herrn Müller, stellv. Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kremmen, wird der Banner in Zukunft vermehrt zum Einsatz kommen.

Fotos: Diday Media

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