Jugendliche schreien verfassungswidrige Parolen in Pankow

Am Samstagabend,  den 16. November 2019 sammelte sich eine Gruppe unbekannter Jugendliche in der “Kleinen Wiltbergstraße” in Berlin-Buch (Pankow) unter der S-Bahnbrücke am THW-Gelände und veranstalteten eine Party. Neben lauter Musik wurden von vielen der Anwesenden verfassungswidrige nationalsozialistische Parolen in die dunkle Nacht gerufen.

Passanten, die mit ihren Hunden noch eine letzte Gassirunde gingen, fühlten sich durch die lauten Parolen und die Musik belästigt und alarmierten daher die Polizei. Als die alarmierte Polizei sich vor Ort umschaute feierten die Jugendlichen unbeirrt weiter und die Streife fuhr unverrichteter Dinge wieder weg. Auch Hinweise anderer Bucher Anwohner zu dem teils verfassungswidrigen Verhalten der Gruppe führten nicht zu Konsequenzen. Auch für Pankow LIVE ist nicht nachvollziehbar warum es für solches Handeln keinerlei Eingriffe durch die Polizei gibt. Die Jugendlichen halten ihre Taten, wie bei der heutigen Generation üblich, mehrfach in Videos und Fotos fest und posten diese in What´s App Gruppen oder verbreiten solche Aufnahmen in den sozialen Netzwerken. Dennoch, scheinbar bleiben diese Taten ungestraft! WARUM?

Ob es sich hier um dieselben Jugendlichen handelt, die im Sommer den Schlosspark Buch mehrfach verwüsteten, ist nicht bekannt. Auch hier konnte oder wollte die Polizei, welche mehrfach durch Anwohner alarmiert wurde, nichts unternehmen.

Da hilft auch die beste Präventionsarbeit durch Vereine und Ehrenamtliche wenig, wenn diese jungen Menschen bei einem solchen Fehlverhalten, ob nun „nur zum Spaß“ oder nicht, keine Konsequenzen durch offizielle Stellen erfahren.

Quelle: Pankow LIVE / Foto: Diday Media

Redaktion
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