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Situation der onkologischen Versorgung für Kinder und Jugendliche in Berlin

Stellungnahme zur falschen Berichterstattung in Berliner Zeitung und Berliner Kurier über die medizinische und pflegerische Versorgung in der Kinderonkologie am Helios Klinikum Berlin-Buch

Am Montag, 24.02.2020, fand im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung eine Anhörung zur aktuellen Situation der stationären Kinder-und Jugendmedizin in Berlin statt. Priv.-Doz. Dr. med. Patrick Hundsdörfer, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin im Helios Klinikum Berlin-Buch, war hier als unabhängiger Sachverständiger eingeladen. Erbeten wurde seine Einschätzung zur Situation der kinderonkologischen Versorgung in Berlin. Über diese Anhörung gab es heute im Berliner Kurier und in der Berliner Zeitung eine Berichterstattung, die falsche Fakten beinhaltet und die Anhörung inhaltlich nicht korrekt wiedergibt.


Der Versorgungsauftrag ist in der Kinderklinik in Berlin-Buch, einem der größten Zentren für Kinderonkologie, sichergestellt. Alle Stellen in der Pflege sind besetzt. 

Im Einzelnen: 

1. Verstorbenes Kind war nie im Helios Klinikum Berlin-Buch

Auslöser für die Berichterstattung war ein Fall, bei dem ein an akuter Leukämie erkranktes Kind an der Charité nicht rechtzeitig aufgenommen worden war. In den Beiträgen von Berliner Kurier und Berliner Zeitung wird behauptet, das besagte Kind sei daraufhin nach Berlin-Buch gebracht worden und hier nicht versorgt worden. Das entspricht nicht der Wahrheit, da dieses Kind zu keinem Zeitpunkt im Helios Klinikum Berlin-Buch war.

2. Versorgung von kinderonkologischen Patienten in Berlin

Im Verlauf der Anhörung wurde deutlich festgestellt, dass es in der Kinderonkologie des Helios Klinikums Berlin-Buch keinen Pflegenotstand gibt und alle Pflegestellen besetzt sind.  „Die Kinderonkologie im Helios Klinikum Berlin-Buch ist in Bezug auf die pflegerische und medizinische Versorgung exzellent aufgestellt und gewährleistet in jedem Fall eine professionelle Betreuung unserer kleinen Patienten.“, so Dr. Hundsdörfer. Diese Einschätzung wurde vom Ausschuss eindeutig bestätigt.


3. Gute Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder

Das Helios Klinikum Berlin-Buch unterstützt die Charité bei Engpässen und stellt somit den Versorgungsauftrag sicher. Das Wohl der Kinder hat in der Zusammenarbeit höchste Priorität. „Wir haben zwischen unseren Häusern eine überaus enge und gute Zusammenarbeit“, betont der Chefarzt. Diese gute Zusammenarbeit der beiden Berliner Kinderonkologien wurde bei der gestrigen Anhörung ausdrücklich vom Gesundheitsausschuss hervorgehoben und gelobt.

4. Pflegerische Unterstützung der Eltern als Teil des Therapiekonzepts

Die Übernahme von Pflegetätigkeiten durch die Eltern ist vor allem Teil des Therapiekonzeptes auf der Kinderonkologie im Helios Klinikum Berlin-Buch. Besonders bei chronisch kranken Kindern werden die Eltern in die Versorgung der Kinder mit eingebunden. Dies ist notwendig, da die Eltern in gewissen pflegerischen Tätigkeiten angelernt werden, um auch nach der Entlassung ihrer Kinder Sicherheit bei diesen Aufgaben zu haben. Dass die Eltern in der Pflicht sind, die volle psychologische Betreuung zu übernehmen, sowie im heutigen Bericht in der Berliner Zeitung und dem Berliner Kurier dargestellt, wurde in der Anhörung nicht thematisiert.

Quelle: Helios Klinikum Berlin Buch | Foto: Thomas Oberländer | Helios Kliniken

Redaktion
Author: Redaktion

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