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„Wilhelmsruh gibt keine Ruh“ ausgezeichnet

Die Entscheidung im aktuellen Wettbewerb MittendrIn Berlin! Projekte in Berliner Zentren 2019/20 ist gefallen. Drei Initiativen überzeugten mit ihren Ideen zur Standortentwicklung die Jury besonders und setzten sich im Feld der acht nominierten Beiträge durch. Die drei Gewinnergruppen erhalten als Gewinn professionelle Unterstützung bei der Erarbeitung eines fundierten und auf den Standort zugeschnittenen Konzepts im Wert von 30.000 Euro sowie ein zusätzliches Budget von 10.000 Euro für die Umsetzung erster Ideen und Projekte.

Ein Gewinner ist die Initiative „Wilhelm gibt keine Ruh“, die sich zusammen mit lokalen Vereinen und Akteuren_innen für die Wiederbelebung der Hauptstraße im Pankower Ortsteil Wilhelmsruh einsetzt. Mit fachlicher Unterstützung wird ein Umsetzungskonzept entwickelt, um die „Kiezmitte“ als Nahversorgungszentrum zu sichern und als Aufenthaltsort wieder erlebbar zu machen.

Als Sofortmaßnahme soll ein samstäglicher Wochenmarkt als Kommunikationsort und zur Schließung entstandener Lücken im Einzelhandelsangebot etabliert werden. Die Jury überzeugte der durchdachte und differenzierte Ansatz sowie die gleichermaßen professionelle als auch begeisternde Gruppe. Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) freut sich über die Auszeichnung für die lokalen Akteure und gratuliert herzlich.

„Diese Auszeichnung ist eine große Wertschätzung für das tolle Engagement der Leute und zeigt eindrucksvoll, wie nützlich und professionell Stadtentwicklung aus der Bevölkerung heraus entwickelt werden kann“, so der Bezirksbürgermeister. „Ich wünsche mir, dass die Wilhelmsruher jetzt Vorbild für andere Initiativen im Bezirk sind und weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Ideen haben“, so Benn weiter.

MittendrIn Berlin! Projekte in Berliner Zentren ist ein Wettbewerb des Landes Berlin in Kooperation mit der IHK Berlin und weiteren Akteuren der privaten Wirtschaft. Gemeinsames Interesse ist es, neue Impulse für die Stärkung von Berlin Zentren und Geschäftsstraße zu geben. Mit der öffentlich-privaten Partnerschaft wird seit 2005 ein Zeichen für Kooperationsmodelle in der Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung gesetzt.

Seither wurden 29 Standortkooperationen bei der Realisierung von Projekten mit einem Gesamtwert von über einer Million Euro unterstützt. Die Jury bilden Vertreterinnen und Vertretern der Initiatoren des Wettbewerbs, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie der IHK Berlin, Vertreterinnen und Vertreter der privaten Partner sowie den externen Experten Prof. Angela Mensing-de Jong, Professorin für Städtebau an der TU Dresden, und dem Stadtplaner Rolf Junker, Junker & Kruse, Dortmund.

Quelle: Bezirkamt Pankow | Foto: Benjamin Pritzkuleit

Redaktion
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